Anatomie des Körpers | H-Praxis Köln

Anatomie Training in Graz und Wien – Back to Basics

18. November 2014


Gray's Anatomy

Gray’s Anatomy

Dr. Simone Hellmann ist an den zwei vergangenen Wochenenden nach Österreich gereist, um in den anatomischen Instituten zunächst an der Universität Graz und dann an der Universität Wien anhand von Präparationen ihre Vorgehensweisen bei Unterspritzungen und in der Gesichtschirurgie zu überprüfen. Lesen Sie dazu nachfolgend ihren Bericht über das „back to basics“ Anatomie Training.
„Die menschliche Anatomie erlernt man im Studium in den ersten beiden Semestern durch wöchentliche Kadaverpräparationen mit nachfolgender Prüfung. Danach ist man im Regelfall nie mehr in einem anatomischen Institut, sondern vertieft seine Kenntnisse als Chirurg anhand von Literaturstudium und im OP-Saal. Deshalb habe ich sofort zugestimmt, als ich die Möglichkeit erhielt, an der Universität Graz deren berühmte Anatomie unter der Leitung des legendären Anatomen Prof. Dr. Anderhuber aufzusuchen. Hier bot sich mir die Möglichkeit, viele Jahre nach dem Präp-Kurs im Studium meine anatomischen Kenntnisse wirklich nochmals zu überprüfen. Der Bezug zu meiner täglichen Arbeit wurde hergestellt, da ich Fillermaterialien wie Hyaluronsäure in der von mir gewohnten Technik applizieren durfte, um danach mittels sorgsamer Präparation zu überprüfen, ob diese auch wirklich dort liegen, wo ich sie haben möchte. Gerade an anatomisch diffizilen Stellen wie dem Mittelgesicht oder der Tränenrinne ist dies von entscheidender Bedeutung, da die Fehlinjektion einer Fillersubstanz verheerende Folgen für den Patienten haben kann. Diese Folgen kann ich häufig in meiner SOS-Sprechstunde für nicht optimal gelaufene Behandlungen sehen und möchte sie natürlich selbst unbedingt vermeiden. Dies kann in meinen Augen nur dadurch möglich sein, dass man seine eigenen Fertigkeiten immer wieder überprüft und verbessert. Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, dies in einer so renommierten Anatomie wie Graz getan haben zu können, denn dank der sorgfältigen persönlichen Nachpräparation meiner Injektionen weiß ich nun, dass die von mir injizierten Hyaluronsäuren auch dort „landen“, wo ich sie haben möchte. Dies gibt mir und meinen Patienten die höchste Sicherheit.
Am vergangenen Wochenende durfte ich die ebenfalls ehrwürdige Anatomie der Universität Wien besuchen. Diesmal ging es darum, alle OP-Techniken im Gesicht zu überprüfen. Zu diesem vom Anatomen Prof. Hannes Traxler veranstalteten Präparationskurs fanden sich insgesamt 42 Teilnehmer aus 4 Erdteilen ein. Geleitet wurde die Präparation von zwei Meistern der Gesichtschirurgie: Dr. Giovanni Botti vom Gardasee in Italien und von Dr. Mario Pelle aus Rom. Innerhalb des dreitägigen Kurses wurden alle Operationstechniken des Gesichtes durchgeführt: Das Augenbrauenlift, die Oberlidstraffung, die Unterlidstraffung, das Mittelgesichtslift sowie das Facelift und das Halslift. Des Weiteren gaben die beiden international bekannten italienischen Experten Tipps zur Eigenfettunterspritzung im Gesichtsbereich und standen für alle Fragen zur Verfügung. Auch dieser Kurs gab mir die Möglichkeit, meine eigenen Fähigkeiten und Techniken zu überprüfen sowie von renommierten Experten und Pionieren der Gesichtschirurgie zu lernen.
Fazit: Zu den Grundlagen der chirurgischen Tätigkeit durch das intensive Studium der Anatomie zurückzukehren ist ein unglaubliches Erlebnis, dass es mir auch weiterhin erlaubt, in meiner H-Praxis meinen Patienten die Sicherheit in der Behandlung zu bieten, die aus meiner Sicht unabdingbar ist.

18.11.2014 sh

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