Anti Aging Kongress in Monaco 2016 | H-Praxis Köln

Anti Aging Kongress in Monaco 2016

Anti Aging Kongress in Monaco 2016

12. April 2016


Vom 31.3. – 02.4.2016 fand in Monte Carlo zum 14. Mal der weltgrößte Aesthetic & Anti Aging Medicine World Congress (AMWC) unter der Schirmherrschaft von Prinz Albert II von Monaco statt. Auch in diesem Jahr habe ich den Anti Aging Kongress wieder besucht, der zwar manchmal etwas skurril, aber doch in vielerlei Hinsicht einzigartig ist. Über 10.000 Teilnehmer aus 120 Ländern und über 300 Industrieaussteller zeigen die Dimension dieses Kongresses. Der offizielle diesjährige Schwerpunkt lautete Prävention, also Vorbeugung. Natürlich kann und sollte man dem Alter nicht vorbeugen, aber den Altersveränderungen sinnvollerweise schon.

Neue Produkte für die H-Praxis

Dr. Simone HellmannAm ersten Tag des Anti Aging Kongress habe ich zunächst natürlich wie immer auf der imposanten vierstöckigen Industrieausstellung nach neuen Produkten für die H-Praxis gesucht. Bei internationalen Herstellern habe ich zum Beispiel sehr sanfte neue stumpfe Kanülen zur Behandlung der Hände gekauft. Diese Behandlung wird in meiner Praxis mehr und mehr nachgefragt und ist auch sinnvoll – sind doch die Hände unser zweites Gesicht und verraten immer das Alter. Um diese besonders sanft und ohne eine wesentliche Downtime behandeln zu können, habe ich diese tollen neuen Kanülen für meine Patienten mitgebracht. Nebenbei habe ich auch noch etwas Monaco-typisch Skurriles gefunden: Dunkle Schokolade, die mit Antioxidantien versetzt wurde – also unser aller Traum: Schokolade, die schön macht! Natürlich habe ich gekostet, eine Schachtel gekauft und warte ganz gespannt auf die verjüngende Wirkung…. Mein ganz persönliche aktive Prävention mit Genuss!

Nase, Kinn und Schläfen mit Hyalruonsäure behandeln

Außerdem besuchte ich an Tag 1 des  Anti Aging Kongresses eine Session, in der ärztliche Experten aus USA, Frankreich und Italien ihre Vorgehensweisen bei der Behandlung der Schläfenregion und der Nase bzw. des Kinns mit Hyaluronsäure im Rahmen von Live-Injektionen vorstellten. Sowohl die Schläfen als auch Nase und Kinn sind sehr häufig vernachlässigte Regionen, die regelhaft kaum behandelt werden und doch einen immensen Unterschied bei der Wahrnehmung von Attraktivität machen. Selbstverständlich sind dies Spezialregionen, die eine sehr gute Kenntnis der Anatomie verlangen. Alle diese Bereiche behandle ich in meiner Kölner H-Praxis ebenfalls mit Hyaluronsäure, daher ist es natürlich immer sehr interessant zu sehen, wie andere spezialisierte Kollegen vorgehen. Mein Credo ist es nach wie vor, dass man nur durch den gemeinsamen interdisziplinären Austausch die optimalsten Ergebnisse für den Patienten erzielen kann und so habe ich in dieser Sitzung die eine oder andere Anregung der internationalen Kollegen für meine persönliche Arbeit mitgenommen.

Individuelle Behandlungsmethoden für die Vielfalt der MenschenKongress Zentrum Monaco

Am zweiten Tag des Anti Aging Kongress habe ich die Veranstaltung des Medical Institute der Firma Allergan besucht. Die Überschrift der Veranstaltung lautete „A bold and international approach to beauty“ – zu Deutsch: „Eine mutige und internationale Herangehensweise an Schönheit“. Thematisch wurde hier der Tatsache Rechnung getragen, dass man zum Beispiel Männer und Frauen nicht gleichartig schematisch injizieren kann und sollte und das es natürlich ein Unterschied für den Behandler ist, ob er ein asiatisches, schwarzafrikanisches oder europäisches Gesicht behandelt. Durch die zunehmende Globalisierung des Ästhetikmarktes, wachsenden Medizintourismus und allgemein eine Reiselust der Patienten ist es auch in Deutschland mittlerweile gang und gäbe, nicht nur eine kaukasische Anatomie und einen europäischen Geschmack vor sich zu haben, sondern man muss als Behandler heute global und international fortgebildet sein. Da ich täglich mit eben diesen herausfordernden Situationen bei meiner Arbeit konfrontiert bin, z. B. bei der Gesichtsverschmälerung asiatischer Gesichter mittels Botox, habe ich vom kollegialen Austausch sehr profitiert. Wie immer war Mauricio de Maio, plastischer Chirurg aus Sao Paul und für mich einer der minimal-invasiven Top-Behandler der Welt, mit seinen Gedanken sehr inspirierend. Ich freue mich darauf, ihn im Rahmen eines ganztägigen Workshops im Mai in Berlin nochmal erleben zu dürfen und werde berichten!

Eins meiner Highlights war der renommierte Modefotograf Jean Daniel Lorieux, der im Gespräch mit Dr. Hervé Raspaldo aus Cannes seine Sicht auf die Tatsache darstellte, das heutzutage natürlich auch die Models häufig mit Botox und Fillern behandelt sind. Für ihn als Fotografen, so sagte er, sei eine gut gelungene Unterspritzung eine Erleichterung, da er dann die Bilder nicht so lange und aufwendig nachbearbeiten müsse. Außerdem sei er sehr beeindruckt von der Natürlichkeit der Ergebnisse, die man heute als versierter Behandler erzielen kann. Ein tolles Kompliment!

Fazit: Trotz vieler Kuriositäten hat sich der Trip nach Monaco mal wieder gelohnt – nur wer mehr weiß, sieht auch mehr!

Herzlichst, Ihre Simone Hellmann

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