Dr. Simone Hellmann feiert 18-jähriges Berufsjubiläum | H-Praxis Köln

„Aufgeben kann jeder!“ – Dr. Simone Hellmann feiert 18-jähriges Berufsjubiläum

4. Juni 2013


„Eigentlich wollte ich Unfallchirurgin werden“, sagt Dr. Simone Hellmann, die heute als Ästhetische und Plastische Chirurgin mit privater Praxis in Köln auf 18 erfolgreiche Berufsjahre zurückblicken kann. Das Thema Medizin hat Simone Hellmann schon in ihrer Kindheit im niedersächsischen Oldenburg beschäftigt wie kein anderes. Bereits im Alter von 4 Jahren steht der spätere Berufswunsch unumstößlich für sie fest: Simone Hellmann wird Chirurgin – nein, nicht Ärztin – Chirurgin soll es sein. Nach Aussagen ihrer Eltern hat sie schon zu dieser Zeit Insekten und allerlei Getier unter ihrem Kindermikroskop seziert, um zu schauen, wie es ‚drinnen‘ aussieht. Zu jeder Gelegenheit werden befreundete Kinder verarztet – ob diese wollen oder nicht! Und die Lieblingssendung im Fernsehen ist natürlich eine Medizinsendung mit Marianne Koch, deren Berichterstattungen aus dem OP das zierliche, blonde Mädchen keinesfalls verpassen darf. Außerdem wird mit dem besten Freund täglich ‚Notarzteinsatzzentrale‘ gespielt, was sie unweigerlich zur weiteren Eingrenzung der Berufsgruppe führt: Unfallchirurgin und Notärztin im Hubschrauber werden nun zum erklärten Ziel. Das Interesse für die Medizin ist zeitweise so groß, dass Simone Hellmanns Eltern ernsthaft den Besuch eines Kinderpsychologen in Erwägung ziehen – aber dann auch wieder verwerfen.

Direkt nach dem Abitur zieht Simone Hellmann 1988 von Oldenburg nach Hannover, um dort ihr Studium der Humanmedizin zu beginnen und schließlich mit einer Dissertation in der Unfallchirurgie zu beenden. Das chirurgische Tertial des Praktischen Jahres führt sie in die Schweizer Hochschulstadt Biel im Kanton Bern (siehe Foto). Danach geht es direkt zurück nach Norddeutschland, wo sie als Ärztin im Praktikum wieder in der Unfallchirurgie arbeitet sowie eine Notarztausbildung im Hubschrauber erfolgreich absolviert. Nach all der Stringenz und Zielstrebigkeit der vergangenen Jahre, erfährt Simone Hellmann hier zum ersten Mal die Härte eines unfairen und wenig netten Vorgesetzten sowie das unfreie Arbeiten in den starren Hierarchien eines Klinikums. Zum ersten Mal denkt sie ans Aufgeben, doch die Liebe zum Beruf ist größer und so wechselt sie die Klinik in Hannover.

Als Assistenzärztin in der Klinik Henriettenstift erlangt sie, unter der wunderbaren Leitung von Prof. Dr. Jähne, den chirurgischen Facharzt im Bereich der Viszeral- und Gefäßchirurgie. In dieser Zeit erkennt Simone Hellmann, dass diese Art des ‚feineren‘ Operierens eine große Faszination auf sie ausübt, dennoch hat sie jetzt, zum zweiten Mal den Gedanken, aus der Chirurgie auszusteigen. Sie beginnt ein berufsbegleitendes Studium für ‚Management im Gesundheitswesen‘ mit der Intention, in eine Unternehmensberatung zu wechseln. Aber schon nach kurzer Zeit ist klar, dass dies nicht die Erfüllung aller Träume ist und die Liebe zur Chirurgie einfach überwiegt. Mit allem bisher erreichten will Simone Hellmann sich aber noch nicht zufrieden geben. Als Weiterentwicklung ihrer Liebe zum Detail und der ‚feinen‘ Chirurgie, beginnt sie 2002 eine erneute Facharztausbildung in der Plastischen Chirurgie, die mit einem Umzug nach Köln verbunden ist. Vier Jahre lernt Hellmann akribisch die Kunst und das Handwerk der ästhetischen und plastischen Chirurgie, doch leidet sie hier abermals unter den Launen eines Klinikchefs. Hinzu kommt, dass sie die Arbeit in der Verbrennungschirurgie stark belastet und sie nun ein drittes Mal kurz vor dem Aufgeben steht. Ein Angebot aus Düsseldorf rettet Simone Hellmann aus dieser Krise und bietet ihr erneut eine großartige Plattform, um in der Plastischen Chirurgie mit Schwerpunkt Brustchirurgie sowie Brustrekonstruktion weiter zu arbeiten und schließlich dort als Oberärztin tätig zu sein.

Doch ein Traum bleibt. Es ist der Wunsch nach größtmöglicher Eigenständigkeit, nach einer eigenen Praxis. Letztlich war es immer dieser Wunsch, der Simone Hellmann auf dem langen und harten Weg der Chirurgen-Karriere zum Durchhalten angespornt hat. 2010 findet sie mit den charmanten Räumlichkeiten auf ihrer Kölner Lieblingsstraße, der Mittelstraße, die perfekte Möglichkeit für eine eigene Privatpraxis für ästhetische und plastische Chirurgie.
Dr. Hellmann: „Jetzt gibt es keinen Gedanken mehr ans Aufgeben. Endlich bin ich angekommen und alles ist so, wie ich es mir immer gewünscht habe. Ich umgebe mich mit schönen und ästhetischen Aufgaben und versuche, die Patienten meine tiefe Verbundenheit zu diesem Beruf spüren zu lassen. Die vergangenen 18 Jahre haben mich geprägt und gestärkt und ich glaube, das ist auch ein Teil meines heutigen Erfolgs. Und meine Liebe zur rekonstruktiven Arbeit unter dem Mikroskop lebe ich bei meinen Brustrekonstruktionen mit dem DIEP-Lappen aus.“

Dr. Hellmann Studentin Schweiz_Klein

 

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