Bodyforming - Welche Methode hilft wirklich? | H-Praxis Köln

Body Forming – Welche Methode hilft wirklich?

Body Forming – Welche Methode hilft wirklich?

5. November 2015


Immer neue Slimming Treatments sprießen aus dem Boden und versprechen teilweise wahre Wunder, um eine straffe Körpersilhouette zu modellieren oder das Bindewebe nachhaltig zu glätten. Ob Fett wegschmelzen, Fett einfrieren oder unter Strom setzen – für manche Menschen verheißt Body Forming schnelle Erfolge in punkto Abnehmen zu erzielen, ohne dabei auf das Essverhalten oder den eigenen Lebenswandel zu achten. Doch weit gefehlt! Diese Methoden dienen nicht der Gewichtsreduktion sondern lediglich der Körpermodellierung, eben dem Body Forming.

Wir möchten Licht ins Dunkel der unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten bringen und erläutern, welche Methode des Body Forming was kann und welche in der H-Praxis zum Einsatz kommen. Body Forming in der H-Praxis

Kryolipolyse
Der größte Hype auf dem aktuellen Beautymarkt ist seit ca. einem Jahr die ‚Kryolipolyse‘ (Anbieter z.B. Coolsculpting®). Mit dieser minimal invasiven Methode soll lokales Fett, z.B. am Bauch oder an den Armen und Beinen durch eine Kältetherapie reduziert werden. Hierzu wird ein Behandlungskopf auf das überschüssige Fettgewebe gebracht und Kältereizen ausgesetzt. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Fettzellen empfindlich auf Kälte reagieren. Mit einer anschließenden Strombehandlung und Lymphdrainage sollen die Fettzellen abtransportiert werden.
„Ich stehe dieser Methode zur Zeit noch sehr skeptisch gegenüber“, sagt Dr. Simone Hellmann. Es gibt es noch keine Langzeitstudien, die die Wirksamkeit dieser Body Forming Methode überhaupt untermauern. Lediglich eine Studie zum Vergleich der auf dem Markt befindlichen Geräte besagt, dass es immanent wichtig ist, mit einem Kryolipolyse Gerät zu arbeiten, das in der Lage ist, den schmalen Temperaturkorridor in der Tiefe des Fettgewebes zu erreichen, ohne umliegende Gewebestrukturen durch Kälteschäden zu verletzen. Bis dato ist nur einziges Gerätemodell von der US-Behörde FDA zertifiziert worden. „Ich werde die Weiterentwicklung dieses Marktes sehr genau beobachten. Sollten die Ergebnisse mich nachhaltig überzeugen, würde ich die Kryolipolyse durchaus auch in meiner Praxis anbieten.“, so Dr. Simone Hellmann.

Injektionslipolyse
Viele Patienten haben auch schon von der Methode der sog. ‚Fettwegspritze‘ gehört und fragen gezielt nach der ‚Injektionslipolyse‘. Erst seit kurzer Zeit ist diese Methode in Deutschland zugelassen. Über mehrere Jahre zuvor wurde mit einem anderen Wirkstoff gearbeitet, der zu erheblichen Nebenwirkung bis hin zu einigen Todesfällen geführt hat. Mit der neuen ‚Aqualyx‘-Methode sollen kleine Fettareale, wie z.B. Doppelkinn, Bauch oder Taille behandelbar sein. „Ähnlich wie bei der Kryolipolyse konnten mich bisherige Ergebnisse, die ich bei anderen Patienten gesehen habe noch nicht überzeugen können, diese Methode in meiner Praxis anzubieten. Die Schmerzen während der Behandlung und die Nebenwirkungen, wie z.B. Verhärtungen im Gewebe sind nicht zu unterschätzen.

Fettabsaugung (Liposuktion)
Der Klassiker der ‚Fett-Weg‘- oder Body Forming Methoden ist die Fettabsaugung. Auch diese Methode dient nicht dem Abnehmen sondern formt die Körpersilhouette. Seit mehr als 20 Jahren wird dieser Eingriff durchgeführt und wurde gerade in den letzten Jahren stetig weiter entwickelt. Neue, schonende Verfahren, wie z.B. die wasserstrahl-assistierte Fettabsaugung bieten den Patienten einen deutlich höheren Behandlungskomfort mit wenig Risiken und Nebenwirkungen. Eine Fettabsaugung entfernt unerwünschte Fettdepots, die sich mit Sport oder Ernährung nicht mehr beeinflussen lassen, wie z.B. Reihosen, Flankenüberschuss, Kinn oder auch  auch das Mittel der Wahl bei einer Fettverteilungsstörung, dem Lipödem.

Dr. Simone Hellmann: „Ich halte die Fettabsaugung nach wie vor für die sinnvollste Methode, die ich seit vielen Jahren erfolgreich durchführe. Ich operiere die Fettabsaugung meiner Patienten ambulant in einem leichten Dämmerschlaf. Über kleine Zugänge in der Haut wird mit Hilfe einer Kanüle das Fett aus dem Gewebe gesaugt, der moderne Wasserstrahl hilft hierbei, das umliegende Gewebe zu schonen und die Fettzellen quasi aus dem Gewebeverbund zu ‚waschen‘ und zu umspülen. Nach der OP darf der Patient direkt wieder nach Hause. Er muss für einigen Wochen ein Kompressionsmieder tragen, das dafür sorgt, dass sich das Gewebe wieder zusammenzieht. Für 6 Wochen besteht eine Sportkarenz, jedoch kann der Patient nach einer kurzen Schonungsphase wieder allen Dingen des Alltags nachgehen.

Für mich ist die Fettabsaugung immer noch die ‚State of the Art‘ Variante des Body Formings, denn die Fettzellen können nachhaltig entfernt werden und bei einem gesunden Lebenswandel mit ausreichend Sport und passender Ernährung, wird man an seiner neu geformten Figur viel und langfristig Freude haben. Schauen Sie hierzu auch gerne auf unser YouTube Video zum Thema.“

Zu allen Themen und Behandlungsmöglichkeiten beraten wir Sie gerne. Treten Sie mit uns in Kontakt.

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