Botox - Botulinum Typ A - Fakten und Fiktionen | H-Praxis Köln

Botox – Fakten und Fiktionen

27. Februar 2013


Botulinum Typ A – Mythen, Fakten und Fiktionen. Was entspricht der Realität?

Viele Mythen, die rund um das Nervengift Botulinum Typ A kursieren, basieren meist auf Unwissenheit. Wir möchten mit diesen Mythen aufräumen und über die erstaunliche Vielfältigkeit dieses Wirkstoffs informieren.

Zunächst sprechen wir nicht plakativ von „Botox“, da dies ein geschützter Markenname ist, sondern vom eigentlichen Wirkstoff Botulinum Typ A. Die Präparate, die in Deutschland für die Anti-Aging Medizin zugelassen sind, heißen: Vistabel, Azzalure, Bocouture oder eben Botox®.

Botulinum Typ A wird seit vielen Jahren in der Nervenheilkunde angewendet. Es wurde erstmalig gegen das Schielen eingesetzt, später gegen neurologische Bewegungsstörungen, wie z.B. Schiefhals oder auch bei Kindern, die durch eine frühkindliche Hirnlähmung an Spastiken leiden. Auch die Schlaganfall-Rehabilitation verwendet BTX Typ A sehr erfolgreich.

2006 wurde BTX Typ A – nach einer Vielzahl von Studien, die die Sicherheit dieses Wirkstoffs belegten – erstmals zur Faltenbehandlung in Deutschland zugelassen und wird seither in sehr starker Verdünnung und sehr geringer Dosierung in der Schönheitsmedizin verwendet. BTX Typ A hat eine muskelentspannende Wirkung. Wie funktioniert das? Die Substanz blockiert für einen gewissen Zeitraum die Reizübertragung zwischen Nerven und den behandelten Muskeln (z.B. die Zornesfalte) – diese können sich dadurch entspannen. Innerhalb weniger Tage (2-10 Tage) nach der Injektion sind die Falten dann sichtbar geglättet. Die Behandlung mit BTX Typ A ist schmerzarm. Eine feine Nadel bringt den Wirkstoff an die gewünschte Stelle. Die entspannende Wirkung hält zwischen 3 bis 6 Monaten an. Sollte die Falte sich dann wieder zeigen, kann nachinjiziert werden.

Botulinum Typ A glättet unsere Mimikfalten, z.B. wenn wir die Augenbrauen zusammenziehen oder in der Sonne blinzeln. Nur diese mimischen Falten sind das Einsatzgebiet für BTX Typ A. Ein Irrglaube ist es, der Wirkstoff könne in den Lippen zu einer Volumengebung führen.

„Durch Botox sehe ich automatisch aus wie ein glatt gebügeltes Hollywood-Wesen“ – Dies ist die vielfache Angst von deutschen Patienten und ihr Vorbehalt gegenüber einer Behandlung mit Botulinum Toxin Typ A. Im Gegensatz zu den USA, wo der Patient diesen ‚Gemacht-Look‘ sogar vielfach als Statussymbol bevorzugt, sorgen die deutschen Ärzte durch geringe Dosierung und spezielle Techniken für eine natürliche und unauffällige Behandlung mit Botulinum Typ A. So sieht der Patient lediglich entspannt oder erholt aus.

Besonders wichtig ist es, dass der Patient sich nur von einem geschulten und erfahrenen Arzt/Ärztin behandeln lässt. Nähere Infos hierzu finden Sie bei uns auf der Homepage oder auch gerne mehr im Detail in einem persönlichen Beratungsgespräch sowie unter www.dgbt.de.

[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]
FacebookTwitterGoogle+PrintEmailShare
Bewertung wird geladen...
 
 
Impressum
Blog
Kontakt


© 2017 H-Praxis, Simone Hellmann