Tubuläre Brüste: Merkmale & Korrekturoperation | H-Praxis

Tubuläre Brüste

Was ist eine Tubuläre Brust?

  • Angeborene Fehlbildung der Brust, wobei diese ein schlauchförmiges Erscheinungsbild aufweist
  • Wachstumsstörung des Drüsengewebes führt zu einer unregelmäßig geformten Brust
  • Der obere Brustanteil wächst deutlich mehr als der untere Anteil, es entsteht eine spitzenähnliche Struktur
  • Ausgeprägt großflächige Brustwarzenhöfe („Snoopy Nose“)
  • Fehlbildung und Fehlpositionierung der unteren Brustfalte

Wann ist eine Tubuläre Brust OP notwendig?

Liegt der Befund einer tubulären Brust vor, so stellt dies grundsätzlich keine Indikation auf medizinscher Ebene dar. Eine Operation dieser basiert demnach ausschließlich auf ästhetischen, kosmetischen Faktoren. Hierbei spielt vor allem die Psyche eine maßgebliche Rolle, da eine derartige Fehlbildung gegen das weibliche Ideal spricht und das Selbstbewusstsein negativ beeinträchtigen kann. Eine weitere Komponente für die Entscheidung über einen operativen Eingriff ist das Alter der Betroffenen. So kann sich der Wachstumsprozess der Brust vor Erreichen der Volljährigkeit nach längerer Zeit nochmals verändern und die Fehlbildung positiv beeinflussen. Die Entscheidung für eine Operation wird somit erst bei volljährigen Patienten getroffen.

Es gibt verschiedene Operationsverfahren, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Je nach Ausmaß wird entschieden, ob eine einfache oder kombinierte Vorgehensweise notwendig ist. Dafür wird der Schweregrad nach festgelegten Vorgaben und Kriterien klassifiziert, wobei einer von drei verschiedenen Typen zutreffend sein kann.

Die Tubuläre Brust lässt sich optisch in vier verschiedene, gleich große Abschnitte einteilen. Die verschiedenen Schweregerade stehen im Zusammenhang mit diesen.

  • Grad I: es liegt lediglich eine Mangelfunktion des mittigen Brustabschnittes vor
  • Grad II: es liegt eine Mangelfunktion beider mittiger Brustabschnitte vor
  • Grad III: alle vier Brustabschnitte sind betroffen, die gesamte Brustbasis zieht sich in vertikale und horizontale Richtung zusammen

Korrekturoperation der Tubulären Brust

Hinsichtlich der verschiedenen Schweregrade wird im Anschluss an die Zuordnung das passende Operationsverfahren individuell geplant. Es besteht die Möglichkeit der Brustvergrößerung, der Bruststraffung oder einer Kombination beider Verfahren. Ergänzend können ebenfalls die Brustwarzen an die Form der Brust angepasst werden, falls diese eine überdurchschnittliche Größe aufweisen. Wird die Brustvergrößerung als Methode gewählt, kann dies anhand des Einsetzens eines Implantates oder der Umformung des körpereigenem Drüsengewebes erfolgen. Liegt ein vermehrter Hautüberschuss oder eine deutliche Asymmetrie vor, so wird oft eine Straffung der Brust vorgenommen.

Risiken bei der Tubulären Brustoperation

Wie jede Operation ist auch eine Tubuläre Brustoperation mit möglichen Risiken verbunden, welche mit der Patientin ausführlich im Vorfeld besprochen werden. Im Vordergrund steht hierbei eine mögliche postoperative Infektion oder auch eine Wundheilungsstörung im Bereich der Operationsnaht oder des durch den Eingriff betroffenen Gewebes. Eine weitere jedoch sehr seltene Komplikation ist das Verrutschen der eingesetzten Implantate im Falle einer Brustvergrößerung. Prophylaktisch kann die Patientin selbst möglichen Risiken vorbeugen, indem sie zunächst gründliche und kontinuierliche Narbenpflege durchführt und sich zudem an die Vorgaben zum Tragen des Stütz-BH hält.

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