Implantatswechsel | Gründe & Operationsmöglichkeiten | H-Praxis

Was versteht man unter einem Implantatwechsel?

Bei einem Implantatwechsel werden die bereits eingesetzten Silikongelimplantate, in der Regel durch den bereits vorhandenen Zugang, z.B. in der Unterbrustfalte oder an der Brustwarze entfernt und nach sorgfältiger Präparation der sog. Implantathöhle durch neue Implantate ersetzt.

Warum führt man einen Implantatwechsel durch?

Ein standardmäßiger Wechsel von Brustimplantaten ist bei einer hohen Qualität der Implantate in der Regel nicht erforderlich. Kommt es nach einer Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten zu Komplikationen in Form einer Kapselfibrose, dem Drehen oder Verrutschen des Implantates oder aber zum Wunsch einer anderen Form und Größe der bereits operativ vergrößerten Brust, kann ein Implantatwechsel die adäquate Maßnahme sein. Seit längerer Zeit ist die mangelhafte Qualität der Implantate der Firma PIP bekannt geworden. Patientinnen, die solche Implantate tragen, raten wir ebenfalls zu einem Implantatwechsel.

Veränderung des Brustgewebes

Formveränderungen der Brust im Laufe des Lebens, wie z.B. ein Schwerkraft- bedingtes Absinken der mit Implantaten vergrößerten Brust kann einen Implantatwechsel notwendig machen. Um ein ansprechendes Ergebnis zu erzielen, muss in solchen Fällen gelegentlich gleichzeitig eine Bruststraffung durchgeführt werden.

Implantatschäden

Auch wenn moderne Implantate selten Schäden aufweisen, macht ein solcher Schaden, z.B. eine Ruptur, einen Implantatwechsel zwingend erforderlich. Beschädigungen werden meist nicht von der Patientin bemerkt, sondern sind Zufallsbefunde bei Kontrolluntersuchungen zur Brustkrebsvorsorge. Sie entstehen meist durch Verschleiß. Ein zu kleiner Zugang oder die Beschädigung der Hülle beim Einsetzen können ebenfalls zu einem vorzeitigen Defekt der Implantathülle führen.

Kapselfibrose

Die Kapselfibrose ist die häufigste mögliche Komplikation nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten. Sie bezeichnet eine schmerzhafte Verhärtung und Verdickung des Kapselgewebes, welches sich postoperativ um das Implantat gebildet hat. Die Kapselfibrose kann in 4 Stadien auftreten; operationsbedürftig sind die Stadien III und IV.

Wie läuft ein Implantatwechsel ab?

Zunächst benötigt die Patientin ein ausführliches Beratungsgespräch, um gemeinsam mit ihrer Operateurin den Implantatwechsel zu besprechen und sorgefältig zu planen. Wenn möglich, wird der vorherige Zugang der Implantation (z.B. Unterbrustfalte oder um den Brustwarzenvorhof) genutzt, um das alte Implantat zu entfernen und das neue einsetzen zu können, ohne weitere neue Narben zu kreieren. Der Eingriff findet stationär, in Vollnarkose statt und dauert ca. 2 bis 2,5 Stunden. Bei den meisten Implantatwechseln muss auch die Kapsel entfernt werden (besonders natürlich bei der Kapselfibrose) und eine neue Implantat Tasche ausgebildet und neugestaltet werden, in die das neue Implantat eingesetzt wird. Diese Technik erfordert sehr viel Erfahrung und Sorgfalt ihrer Operateurin. Im Anschluss an den Eingriff muss für 6 Wochen ein spezieller Kompressions-BH getragen werden. Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen werden in der H-Praxis in Köln durchgeführt.

Behandlung eines Implantatswechsel in der H-Praxis

Bitte kontaktieren Sie uns zu einer ausführlichen Beratung mit Dr. Simone Hellmann, falls Sei einen Implantatwechsel in Erwägung ziehen.

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