Das sollten Sie zur Brustvergrößerung wissen! | H-Praxis Köln

Brustvergrößerung-Das sollten Sie wissen!

15. April 2014


Viele Frauen erfüllen sich heute den Wunsch nach größeren, volleren Brüsten. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Brüste, die von Natur aus nur wenig oder auch unterschiedlich stark entwickelt sind, entsprechen häufig nicht dem eigenen Schönheitsideal. Auch wollen sich viele Frauen nicht damit abfinden, dass sich ihre Brustform verändert hat, wie das nach einer Schwangerschaft, nach starkem Gewichtsverlust oder einfach altersbedingt der Fall sein kann. Durch eine Brustvergrößerung mit einem Implantat erhalten Sie nicht nur eine erhoffte Körperform, sondern meistens auch einen Schub für Ihr Körperbewusstsein. Die Entscheidung für eine Brustvergrößerung erfolgt fast immer aus ästhetischen Gründen und ist generell keine Frage des Alters; das Körperwachstum sollte jedoch abgeschlossen sein.

 Der Eingriff einer Brustvergrößerung wird durch Dr. med. Simone Hellmann stationär durchgeführt. Die notwendigen Voruntersuchungen werden kurz vor dem OP Termin in der H-Praxis durchgeführt. Die Anästhesie wird in der Belegklinik, dem Dreifaltigkeitskrankenhaus Wesseling, vorbesprochen. Je nach Eingriff ist mit einem Klinikaufenthalt von 1 bis 2 Tagen zu rechnen.

 „Als Implantate werden heute bei uns ausschließlich Silikonimplantate verwendet. Der Schnitt erfolgt entweder in der natürlichen Hautfalte unter der Brust, im Bereich der Mamille oder auch in der Achselhöhle. Durch diese Öffnung schaffen wir einen Raum, in den wir das Implantat einsetzen. Dieser Hohlraum ist in der Regel submuskulär. Die Platzierung hinter dem Brustmuskel wird von uns am häufigsten empfohlen und praktiziert, weil die Implantate mit eigenem Gewebe am besten bedeckt werden und mögliche Verkapselungen statistisch gesehen deutlich geringer sind.“, sagt Dr. Simone Hellmann.

 Im Vorfeld einer Brustvergrößerung wird mit der Patientin, ausgehend von Ihren persönlichen Vorstellungen und Ihren körperlichen Gegebenheiten, ausführlich über die Möglichkeiten der Brustvergrößerung gesprochen. Gemeinsam werden Implantat-Lage, Schnitt und natürlich die gewünschte Implantatgröße bestimmt. Es ist hilfreich, wenn sich die Patientin vor dem Erstgespräch schon einmal Gedanken über die gewünschte Form und Größe gemacht hat. Angaben über Körbchengröße oder Bilder von Brüsten, die ihr gefallen aber auch nicht gefallen, helfen die Vorstellung der Patientin zu erfassen. Ein gemeinsamer Termin mit dem Lebenspartner ist ebenfalls erwünscht.

 Nach der Brustvergrößerung kann die Patientin mit einer vollen und natürlichen Brustform rechnen. Das Implantat fühlt sich in der Regel natürlich an. Selten sind seine Abgrenzungen sichtbar, wenn die Gewebeverhältnisse sehr dünn sind. Die Ergebnisse sind dauerhaft und halten, je nach persönlicher Veranlagung, viele Jahre – aber nicht ewig. Der natürliche Alterungsprozess und die Schwerkraft werden die Form der Brust im Laufe der Jahre wieder verändern. In diesem Fall könnte das Aussehen der Brüste durch ein Brustlifting wieder verjüngt werden.

 Unmittelbar nach der Operation können Schmerzen auftreten, die sich durch eine Medikamentengabe gut aushalten lassen. Außerdem entstehen, wie bei jedem operativen Eingriff, auch bei der Brustvergrößerung mit Implantaten mehr oder weniger starke Schwellungen und Blutergüsse. Die volle Arbeitsfähigkeit ist frühestens nach einer Woche wieder hergestellt. Für die kommenden 6 Wochen wird die Patientin einen speziellen BH mit Gurt tragen und für diese Zeit auf Sport und schwere körperliche Aktivitäten verzichten. Ein endgültiges Ergebnis einer Brustvergrößerung kann nach 6 bis 9 Monaten beurteilt werden.

 Wie jeder operative Eingriff ist auch eine Brustvergrößerung mit Risiken verbunden. Mit dem natürlichen Heilungsprozess bildet sich eine Kapsel um das Implantat. Je nach Veranlagung kann sich diese Kapsel verhärten (Kapselfibrose), wodurch sich die Brust fester als normal anfühlt. Derartige Verhärtungen können unterschiedlich stark ausfallen und schlimmstenfalls zu Schmerzen, Verlagerung des Implantats oder Verformung der Brust führen. In seltenen Fällen ist ein erneuter Eingriff erforderlich, bei dem das Implantat ersetzt werden muss. Silikonimplantate unterliegen einer gewissen Materialermüdung, was zu der Umhüllung führen kann. Im Übrigen können die Implantate auch infolge von schweren Unfällen verletzt werden, wodurch Material austreten kann. Dies ist bei den modernen, formstabilen Implantaten mit schnittfestem Silikon jedoch nicht zu erwarten. In Ausnahmefällen kann es zu Wundheilungsstörungen oder Infektionen kommen. Bei einer Mammographie-Untersuchung muss der Arzt über die Implantate informiert werden, da diese die Untersuchungsergebnisse beeinträchtigen können.

Der Schritt zu einer Brustvergrößerung sollte wohl überlegt sein. Dr. Simone Hellmann berät ihre Patientinnen gerne umfassend über die Möglichkeiten und Risiken in einer unverbindlichen Beratung in der H-Praxis in Köln.

 

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