Das Lowface -Der Anti Aging Fahrplan | H-Praxis Köln

Das Lowface-Der Anti Aging Fahrplan

19. Juli 2013


Nachdem wir uns in unserem letzten Blog ausführlich mit dem Midface und seinen Behandlungsmöglichkeiten beschäftigt haben, erläutern wir heute die Gesichtsalterung im unteren Gesichtsdrittel, dem Lowface.

Nicht nur die Wangenpartie erleidet im Laufe des Alterungsprozesses einen Volumenverlust und ein Schwerkraft bedingtes Absinken, auch das untere Gesichtsdrittel, das Lowface,  erfährt einen erheblichen Konturverlust in Form von sog. ‚Hängebäckchen‘ oder einem Doppelkinn. Die Labiomental – oder Marionettenfalten, im Volksmund als ‚Merkel-Falten‘ bezeichnet, graben sich tiefer ein, was einen müden, traurigen Gesichtsausdruck unterstützt. Aber gerade auch eine scharfe, klare Kinn-Hals Kontur gilt als Zeichen der Jugendlichkeit, im Alter jedoch verschwimmt diese Kontur zusehends und wirkt nicht mehr definiert.

Bei beginnender Ausprägung oder als Prophylaxe sind Konturverluste im unteren Gesichtsdrittel eine geeignete Indikation für eine Unterspritzung mit einem Volumen gebenden Hyaluronsäurefiller. (Juvéderm Voluma, Volift). Die neuen Hyaluronsäurepräparate der vierten Generation mit der patentierten Vycross™ Technologie ermöglichen einen sanften und besonders natürlich wirkenden Volumenaufbau, der lange anhält. Das Hyalurongel lässt sich komfortabel und nahezu schmerzfrei injizieren und gut in der Haut verteilen, so dass es nach fachmännischer Injektion nicht zu tasten ist.

Wie bei allen vorgestellten Möglichkeiten der Unterspritzung mit Hyaluronsäure, ist auch im Lowface Bereich immer eine Behandlung mit Eigenfett möglich.

Zusätzlich zu einer Behandlung mit Hyaluronsäure kann auch eine umfassende Behandlung mit Botulinum Toxin hilfreich für die optische Verbesserung der Kinn-Halsregion sein. Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig. Zum einen ist es möglich, Botox® in den Depressor anguli oris Muskel (den „Niederzieher des Mundwinkels“) zu injizieren, um die Mundwinkel wieder nach oben zu entspannen. Zum anderen vermeidet die Behandlung des Musculus Mentalis (mimischer Kinnmuskel) die Bildung eines unschön wirkenden ‚Pflastersteinkinns’. Eine weitere Unterstützung einer klaren Kinnkontur erhält man durch die Injektion von Botox® in der seitlichen Hautmuskulatur des Halses, dem Platysma. In der H-Praxis verwenden wir des Weiteren auch die Microbotox Behandlung, bei der das Medikament, besonders stark verdünnt, oberflächlich in der Haut der Wangenpartie eingebracht wird, was einen leichten Lifteffekt an der Kinnkante bewirkt.

Ist der Konturverlust im Gesicht bereits stark ausgeprägt, hat der operative Eingriff in Form eines Facelifts seine Berechtigung. Heutzutage bedeutet ein Facelift nicht mehr nur eine reine Straffung der überschüssigen Haut, vielmehr ist dies ein hochkomplexer Vorgang, bei welchem die Weichteile und Gewebe wieder an ihre ursprüngliche Stelle repositioniert werden. Ist ebenfalls ein Volumenverlust im unteren Gesichtsdrittel vorhanden, so kann dieser zusätzlich mit Eigenfett aufgefüllt werden. Ein Facelift ist immer ein stationärer Eingriff, der wohl geplant sein muss. Die ausführliche Aufklärung des Patienten steht in der H-Praxis immer an erster Stelle, denn ein Facelift erfordert durchaus eine längere Rekonvaleszenz des Patienten und ein endgültiges Ergebnis wird erst nach einigen Monaten postoperativ in Erscheinung treten. Das Wichtigste an einem gelungenen Facelift ist das Erzielen einer natürlichen Optik. Dies kann nur durch einen besonders erfahrenen Operateur erreicht werden, der bei der Operationsmethode die richtigen Zugvektoren beachtet und sehr gute anatomische Kenntnisse hat. In der H-Praxis hat es sich Dr. Simone Hellmann zu Eigen gemacht, im Vorfeld der Beratungsphase die Patienten um die Zurverfügungstellung alter Portraitfotos zu bitten. Anhand der Fotovergleiche des Patienten in verschiedenen Stadien des Alterungsprozesses ist es möglich, sich der früheren, natürlichen Optik optimal zu nähern und nicht einen neuen, künstlichen Look zu kreieren.

Welche Behandlung des Lowface, also des unteren Gesichtsdrittels, für Sie als Patient sinnvoll ist, erfahren Sie in einem persönlichen Beratungsgespräch in unserer H-Praxis. Vereinbaren Sie hierzu gerne einen unverbindlichen Termin.

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