Ist die Bauchdeckenstraffung eine Option für mich? | H-Praxis Köln

Die Bauchdeckenstraffung – Eine Option für mich?

20. September 2013


Die Indikation für eine Bauchdeckenstraffung, im Fachterminus Abdominoplastik, ist immer dann gegeben, wenn Haut und Fettgewebe am Bauch erschlafft sind und sich ein unschöner Hautüberschuss gebildet hat, der sich nicht mehr von alleine zurückbilden kann. Oft ist eine überdehnte Bauchdecke das Resultat einer Diät mit einem starken Gewichtsverlust oder aber einer Schwangerschaft.

„Eine Bauchdeckenstraffung dient niemals einer Gewichtsreduktion, sie ist lediglich das Mittel der Wahl, um nach einem Gewichtsverlust, die Optik des Bauches dem neuen Gewicht anzupassen und das Erscheinungsbild eines zuvor vorgewölbten und erschlafften Bauches deutlich zu verbessern.“, sagt Dr. Simone Hellmann.

Bei einer Bauchdeckenstraffung wird die überschüssige Haut und das Fett am Bauch entfernt, ggfs. auch die Muskulatur der vorderen Bauchwand gestrafft. Mit dem Patienten wird ausführlich und individuell das Operationsausmaß besprochen sowie die Schnittführung festgelegt. Die Operation erfolgt in einem stationären Krankenhausaufenthalt von 2-3 Tage und wird in Vollnarkose durchgeführt. Üblicher Weise wird der Schnitt oberhalb der Schambehaarung und seitlich bis zum Beckenknochen durchgeführt. Ebenso wird der Nabel versetzt. Die Narben sind nach einer Bauchdeckenstraffung durch die Einbettung im Schambereich wenig sichtbar. In manchen Fällen kann eine Bauchdeckstraffung auch mit einer Fettabsaugung kombiniert werden. Hierbei werden isolierte, hartnäckige Fettpolster, z.B. an den Flanken (sog. ‚Love Handles‘) abgesaugt, was das gesamte Erscheinungsbild der Bauch- Hüftregion deutlich verbessern kann.

Eine Bauchdeckenstraffung sollte eine wohl überlegte Operationsmaßnahme für den Patienten sein. Nach der OP ist eine arbeitsfreie Zeit bis zu 10 Tagen einzuplanen, da die Beweglichkeit zunächst eingeschränkt sein wird und eine längere Ruhephase die Wundheilung positiv unterstützt. Auch auf Sport sollte der Patient bis zu acht Wochen verzichten, eine Nikotinkarenz ist, wie bei jeder Operation, äußerst wünschenswert.

Von einer erfahrenen, plastischen Chirurgin durchgeführt, kann eine Bauchdeckenstraffung dem Patienten wieder ein Stück Lebensqualität zurückgeben. Dr. Simone Hellmann berät ihre Patienten in der H-Praxis gerne ausführlich über die Möglichkeiten und Risiken einer solchen Operation.

[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]
FacebookTwitterGoogle+PrintEmailShare
Bewertung wird geladen...
 
 
Impressum
Blog
Kontakt


© 2017 H-Praxis, Simone Hellmann