Dr. Simone Hellmann berichtet vom Brustsymposium • Schönheitschirurgie Köln - Dr. med. Simone Hellmann

Dr. Simone Hellmann berichtet vom Brustsymposium

Dr. Simone Hellmann berichtet vom Brustsymposium

19. April 2018


Am 13.-14.4.2018 fand zum sechsten Mal das internationale Brustsymposium IBSD in Düsseldorf statt, das Dr. Simone Hellmann erneut gern besuchte, zumal es von ihrem ehemaligen Chef veranstaltet wird. Auf dem internationalen Kongress sprechen renommierte plastische Chirurgen und Senologen über die Themen Brustvergrößerung, Bruststraffung und Brustverkleinerung sowie Brustrekonstruktion nach Brustkrebs. Lesen Sie hier eine kurze Kongresszusammenfassung.

Bruststraffung mit und ohne Implantat

Gleich zwei Sitzungen befassten sich mit dem unter allen Experten als technisch schwierig empfundenen Thema der Bruststraffung, entweder mit gleichzeitiger Einlage von Implantaten oder allein mit Eigengewebe, der sogenannten „Autoprothese“. Letzteres Verfahren ist eine sehr häufig durchgeführte Operation in den Händen von Dr. Simone Hellmann mit einem sehr hohen Zufriedenheitsgrad der Patientinnen. Das schwierige ist bei der Einlage von Implantaten in gleicher Sitzung zusammen mit der Bruststraffung, dass man zwei sich wiedersprechende physikalische Prinzipien in Einklang bringen muss – einerseits findet eine Straffung statt, der Hautmantel wird also verkleinert  und gleichzeitig muss das Gewebe wieder für den Platz des Implantates gedehnt werden. Genau hier liegt nach der einhelligen Auffassung der anwesenden Experten die Schwierigkeit – Anatomie und Physik kann man in der Regel nicht dauerhaft „überlisten“. Da die Implantate ein gewisses Gewicht mit sich bringen, wird die Brust im Laufe der Zeit wieder absinken. Dr Roy de Vita aus Rom äußerte sich in seiner Key Note Lecture ganz klar zu der Frage, ob der obere Brustanteil dauerhaft gefüllt bleiben kann nach einem solchen Eingriff, mit „nein“. Dies deckt sich mit den Erfahrungen von Dr Simone Hellmann.

Was also ist am sinnvollsten? Dr. Hellmann rät Ihren Patientinnen vorrangig zu einer Bruststraffung mit eigenem Gewebe und innerem BH. Falls mehr Volumen gewünscht wird, was nur durch ein Implantat zu erzielen wäre, ist es sicherer, diesen Eingriff zweizeitig, also in zwei Eingriffen, durchzuführen. Das minimiert die Komplikationsrate. Erfahrungsgemäß sind die meisten Patientinnen aber nach der Straffung in unserer Praxis schon so zufrieden mit ihrer neuen Brustform, dass der Wunsch nach einem Implantat nur noch extrem selten geäußert wird. Dr Yoav Barnea aus Tel Aviv fasste das Prinzip der Bruststraffung zum besseren Verständnis für die Patientinnen zusammen mit den Worten „Let´s reset the clock and start aging from that point again“. Denn genau das kann man damit erreichen.

Brustverkleinerung – welche Technik?

Die Brustverkleinerung ist einer der häufigsten Eingriffe in der H-Praxis, insbesondere in der Technik nach Elisabeth Hall-Findlay, von der Dr. Hellmann persönlich gelernt hat. Insofern war es sehr interessant, einmal zu hören, welche Techniken in anderen Ländern bevorzugt werden, da es verwirrend viele Techniken gibt, die Brustverkleinerung durchzuführen. Dabei ist die hauptsächliche Frage immer, woher die Durchblutung der Brustwarze kommt bzw. wie man diese sicherstellt und wie man am schonensten mit der Brustwarze umgeht. Gerade diese Thematik wurde ja in jüngster Zeit in den Medien sehr diskutiert, nachdem der Eingriff bei einer Prominenten zu einem Abstreben der Brustwarzen geführt hatte. Auf dem Kongress wurde das Vorgehen von Dr Hellmann erneut bestätigt – die Technik nach Hall-Findlay gilt als sehr schonend mit einem sehr natürlichen Ergebnis.

Brustvergrößerung mit Implantat

Gleich mehrere Sitzungen befassten sich mit dem Thema der Brustvergrößerung mit Implantaten und hier speziell mit einer der schwierigsten Fragen in diesem Bereich: Wie vermeide ich Komplikationen? Der auch von Dr. Hellmann für primäre Brustvergrößerungen bevorzugte Zugang in der Unterbrustfalte wurde von allen internationalen Experten einhellig erneut als der schonendste und übersichtlichste bestätigt. Dr. Hellmann ist absolute Verfechterin des „tissue based planning“, also die OP-Planung anhand der individuellen Anatomie der Patientin vorzunehmen. Dies wird – mittlerweile auch international zunehmend  – vereinfacht durch den Einsatz einer 3-D Simulation des möglichen Ergebnisses, das in der H-Praxis mit dem System Crisalix durchgeführt wird. Neben den verständlichen Wunschvorstellungen der Patientin über ihre Brustvergrößerung müssen ihre Anatomie, also die Größe der vorhandenen Brust, die Beschaffenheit von Haut und Bindegewebe und die Position der Brustwarzen mit in die OP-Planung und Implantatauswahl einfließen.

Alle anwesenden Kollegen waren sich einig, dass ein Ignorieren der Patientinnenanatomie sicher nicht zu einem optimalen OP-Ergebnis der Brustvergrößerung oder gar zu Komplikationen wie Kapselfibrosen oder Fehlpositionen des Brustimplantates führt. Die beste Komplikationsvermeidung ist also nach wie vor die sorgfältige Patientenauswahl und sorgfältige Planung vor der OP.

Sie interessieren sich für eine Brustvergrößerung, Bruststraffung oder Brustverkleinerung? Rufen Sie uns einfach an und vereinbaren Sie gerne einen unverbindlichen Beratungstermin mit Dr Simone Hellmann.

 

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