Echte Kerle beim Schönheitschirurgen | H-Praxis Köln

Echte Kerle beim Schönheitschirurgen

19. April 2013


Seit dem Haartransplantations-Outing von BVB-Trainer Jürgen Klopp spricht die ganze Republik über das Thema: Schönheits-OP beim Mann. Wenn ein kerniger Typ wie Klopp seine eitle Seite so cool in der Öffentlichkeit präsentiert, werden wir einfach hellhörig. Es scheint nicht selbstverständlich, dass auch die Spezies ‚echte Kerle‘ Hilfe beim Schönheitschirurgen sucht und eine solche Behandlung überhaupt in Erwägung zieht. Aber weit gefehlt, denn der moderne schönheits-optimierte Mann ist schon längst allerorts in den Beauty-Praxen und Kliniken angekommen.

Neueste Studien belegen, dass der Anteil männlicher Patienten beim Schönheitschirurgen bis 2012 über 20 % betrug. Die Internationale Gesellschaft für Ästhetische Medizin (IGÄM e.V.) gibt bekannt, dass „jeder fünfte Patient, der einen ästhetischen Eingriff durchführen lässt, ein Mann ist, Tendenz steigend.“ Männer versprechen sich von einem Eingriff ein jüngeres, dynamischeres Aussehen und damit verbunden mehr Erfolg im Berufsleben, denn die Optik entscheidet Karrieren mit. Dabei sind es die unterschiedlichsten Berufsgruppen, allen voran Manager, Politiker oder Medienstars, die ihrem Aussehen, mit minimal invasiven Eingriffen wie Faltentherapie oder chirurgischen Maßnahmen ein wenig nachhelfen.

Bei den operativen Methoden stehen Fettabsaugungen an Bauch und Hüfte sowie Lidstraffungen auf den ersten beiden Plätzen, gefolgt von Gesichtskorrekturen und Brustverkleinerungen (Gynäkomastie beim Mann). Ähnlich wie bei den Frauen, kann man auch die männlichen Patientin in drei Altersgruppen aufteilen: die 20 – 30jährigen wünschen Ohren oder Nasenkorrekturen oder den Aufbau eines fliehenden Kinns. In den 30-er bis 50-er Jahren stehen Fettabsaugung, Brustverkleinerung, Augenlidkorrekturen oder Faltenunterspritzungen an erster Stelle. Danach wünschen die Patienten Facelifts, Body-Contouring oder Haartransplantationen.

„Die modernsten Verfahren, die mir als ästhetisch-plastischer Chirurgin zur Verfügung stehen, schaffen auch beim Mann mehr Selbstverständlichkeit, sie zu nutzen, ohne plakativ operiert auszusehen. Ich stelle auch immer wieder fest, dass gerade Männer sehr genau wissen, welche Behandlung sie möchten und in ihrer Entscheidung entschlossener sind, als viele Frauen.“, sagt Dr. Simone Hellmann, die ebenfalls einen stetig wachsenden Anteil männlicher Patientin in ihrer Kölner H-Praxis verzeichnet.

Bereits in den 50-er Jahren wird von Hollywood Legenden wie Cary Cooper oder John Wayne berichtet, die sich den Hals straffen und die Lider operieren ließen. Auch George Clooney steht zu seiner Oberlidstraffung „weil ich es wichtig finde, wach auszusehen.“

Selbstverständlich also dürfen ‚echte Kerle‘ sich beim Schönheitschirurgen unters Messer legen, um Dinge die sie stören, korrigieren zu lassen. Dabei ist die ausgiebige fachärztliche Beratung das A und O eines jeden Eingriffs und gerade bei Männern gilt die Regel ‚Weniger ist mehr!‘

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