Hautkrebs - Die unterschätzte Gefahr | H-Praxis Köln

Hautkrebs-Die unterschätzte Gefahr

Hautkrebs-Die unterschätzte Gefahr

17. Juni 2016


Hautkrebs ist ein Oberbegriff für sämtliche bösartigen Veränderungen bzw. Wucherung der Hautzellen. Hierbei unterscheidet man im Großen zwei Arten des Hautkrebs, den „weißen“ und den „schwarzen“ Hautkrebs. Der weiße Hautkrebs, weiter unterschieden in das Basaliom (Basalzellenkarzinom) und das Spinaliom (spinozelluläres Karzinom), wird durch UV-Licht verursacht und tritt oftmals an den, der Sonne stark ausgesetzten, Stellen im Gesicht auf. Eine Operation ist hier unbedingt notwendig, da unbehandelte Stellen das umliegende Gewebe zerstören können und bei vergrößerten Tumoren eine Operation schwierig ist. Der weiße Hautkrebs bildet so gut wie nie Metastasen.

Das maligne Melanom, auch als „schwarzer Hautkrebs“ bezeichnet, ist eine sehr ernst zu nehmende Krebsform und sorgt für die meisten Todesfälle durch Hautkrebs. Die Zellen, die das Hautpigment Melanin bilden, entarten und bilden einen sehr aggressiven Krebs. Melanome können rasch wachsen und möglicher Weise sehr schnell Metastasen in Lymphknoten und inneren Organen bilden.

Wussten sie, dass Hautkrebs fast nur in weißen Bevölkerungen entsteht? Weiße Haut ist nahezu ungeschützt gegen die UV-Strahlung, die zu Schädigungen unsers Erbguts (DNS) und zu Krebsentstehung führen kann. Bereits kurze Aufenthalte in direktem Sonnenlicht können zu gefährlichem Sonnenbrand in verschieden ausgeprägten Stadien führen, die das Gewebe und Erbgut nachhaltig schädigen.

Für den schwarzen Hautkrebs stellt die Anzahl der Leberflecken einen wichtigen Risikofaktor dar. Wenn mehr als 50 oder 100 Leberflecken vorliegen, besteht eine besondere Gefahr und die Patienten sollten sehr regelmäßig ein Hautkrebs-Screening durchführen lassen.

Die Vorbeugung gegen Hautkrebs ist unerlässlich, um die Krankheit erst gar nicht entstehen zu lassen. Die wichtigste Prävention besteht in einem vernünftigen Umgang mit und dem Schutz gegen UV-Strahlung. Wir empfehlen unseren Patienten immer einen geeigneten Tageslichtschutz zu verwenden, auch wenn sie sich nicht explizit in der Sonne aufhalten. Jede Strahlung schädigt! Und jeder Sonnenbrand, der bereits in Kinder- und Jugendzeiten entstanden war, ist heute als erheblicher Risikofaktor für die Entwicklung von Hautkrebs zu beurteilen.

Bei fast allen Hautkrebsarten ist die operative Entfernung der Hautveränderungen notwendig. Die Behandlung von Hauttumoren gehört ebenfalls zum Leistungsspektrum der H-Praxis von Dr. med. Simone Hellmann. Sollte Ihr Hautarzt bei Ihnen Hautveränderungen diagnostiziert und deren Entfernung empfohlen haben, bieten wir Ihnen verschiedene operative Leistungen zur Behandlung und Entfernung von Hauttumoren an, ebenso die Wiederherstellung der geschädigten Areale und die Korrektur von Narben.

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