Ödem nach Schönheitsoperation | H-Praxis Lexikon

Ödem

17. Juli 2017


Das Ödem (altgr. oídēma ‚Schwellung‘) ist eine Schwellung des Gewebes aufgrund einer Einlagerung von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem. Gerade nach operativen Eingriffe kann es zu einer vermehrten Flüssigkeitsbildung kommen, da die Resorption und der Lymphabfluss verändert sind. Nach Ober- und Unterlidstraffungen sammelt sich die Flüssigkeit in den interstitiellen Räumen und sorgt für eine Schwelllung, die bis zu 6 Wochen post-operativ anhalten kann. Ebenso können sich Ödeme nach einer Fettabsaugung in den unteren Extremitäten bilden. Nach Absprache mit dem behandlenden Arztt kann eine manuelle Lymphdrainage hilfreich sein, um die Ödeme schneller abschwellen zu lassen und den Lymphabfluss zu stärken.

 

 

 

 

 

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