Was genau passiert bei einer Lidstraffung? | H-Praxis Köln

Lidstraffung – Was genau passiert da?

10. April 2014


Augenfältchen, Tränensäcke und erschlaffte Augenlider sind, familiär bedingt, mehr oder weniger stark ausgeprägt und bewirken im Extremfall Gesichtsfeldeinschränkungen. Dieser Alterungsprozess führt zu einer unschönen Veränderung der Augenpartie und beeinträchtigt eine jugendliche Erscheinung. Eine Lidstraffung erfolgt fast immer aus ästhetischen Gründen, und nur Sie können darüber entscheiden, ob und in welchem Alter Sie sich diesem Eingriff unterziehen wollen.

Bei einer Lidstraffung wird nicht nur die überschüssige Haut entfernt. Durch moderne Techniken der Lidstraffung kann sehr viel mehr über einen Oberlid- und Unterlid Schnitt korrigiert werden. So werden zum Beispiel Tränensäcke nicht mehr radikal entfernt, sondern das Gewebe dorthin zurückgebracht, wo es hergekommen ist. Man kann durch eine Lidstraffung heutzutage sehr viel mehr erreichen, als dies früher der Fall war. Das Ausmaß der Korrektur hängt stark von dem individuellen Zustand Ihrer Liderhaut ab. Indem die Haut an den Lidern exakt vermessen wird, kann ein gleichmäßiges Ergebnis erzielt werden. Die Straffung von Haut und Muskulatur muss exakt geplant werden. Bei starken Lachfalten in den Unterlidern wird zusätzlich ein Teil der überstarken Lidmuskulatur weggenommen.

Vor dem eigentlichen Eingriff entscheidet ihre Chirurgin je nach Ausmaß über die Schnittführung, die zu einem optimalen Ergebnis führt. Mit einem Stift zeichnet sie dazu eine exakte Skizze auf die Haut. Die überschüssige Haut wird in viel Feinarbeit mit dem Skalpell entfernt. Genäht wird mit fortlaufenden, extrem dünnen Fäden, die in der Haut versenkt werden und äußerlich nur an den Enden sichtbar.

Nach Oberlidstraffung ist die Liderhaut deutlich glatter, der Blick wird offener und die Augen wirken strahlender. Nach der Lidstraffung der Unterlider sind diese im Ruhezustand meist faltenlos, nicht jedoch beim Lächeln. Auch kann die mitunter dunkle und extrem dünne Haut der Unterlider durch den Eingriff nicht aufgehellt oder gefestigt werden. Zurück bleibt eine feine, dünne Linie, die sich an den natürlichen Lidfalten orientiert.

 Eine Oberlidstraffung führt Dr. Simone Hellmann als ambulanten Eingriff mit Lokalanästhesie und Sedierung in ihrer Belegklinik durch. Der Eingriff dauert etwa eine Stunde und Sie können nach einer gewissen Ruhezeit wieder nach Hause. Die Unterlidstraffung kann ebenfalls ambulant in Sedierung operiert werden oder aber Sie entscheiden sich für eine Vollnarkose.

 Direkt nach der Lidstraffung wird es zu mehr oder weniger starken Schwellungen Ihrer Augen kommen, die nach 1 bis 3 Tagen wieder abklingen. Außerdem werden Sie für einige Zeit leichte Blutergüsse rund um die Augen haben. Der Bluterguss setzt sich in den Unterlidern ab und verschwindet in der Regel innerhalb ein bis zwei Wochen. Es dient der Wundheilung, wenn Sie sich die ersten Tage nach der Lidstraffung etwas schonen, die Augenpartie kühlen und Ihren Blutdruck nicht zu sehr in die Höhe treiben. Ihre Lidspalte kann etwas kleiner erscheinen, was vor allem von der Schwellung herrührt. Die Intrakutanfäden werden in der Regel am 7. Tag nach der Operation in der Praxis gezogen und die Wunde kontrolliert. Ein endgültiges Ergebnis, so wie es sein sollte, kann man erst nach etwa 6 Monaten beurteilen.

 Wenn Sie Interesse an einer Lidstraffung haben und sich gerne unverbindlich über die Möglichkeiten der Operation informieren möchten, vereinbaren Sie bitte ein Beratungsgespräch in der H-Praxis in Köln.

 

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