Migräne - Die Behandlung mit Botox | H-Praxis Köln

Migräne – Die Behandlung mit Botox

21. März 2014


Die Migräne ist eine neurologische Erkrankung, unter der etwa 10% der Bevölkerung leidet, vornehmlich sind es Frauen. Bei Erwachsenen kennzeichnet sie sich durch periodisch wiederkehrende, anfallartige Kopfschmerzattacken, die zusätzlich von Symptomen wie z.B. Übelkeit, Erbrechen oder sensitiven Empfindlichkeiten begleitet werden kann. Manche Patienten erleben vor dem Migräneanfall eine sog. Aura, die beispielsweise mit Wahrnehmungsstörungen beim Sehen einhergeht.

Allein in Deutschland leiden ca. 10 Millionen Menschen im Alter zwischen 25 und 45 an Migräne. Diese kann durch spezielle Schlüsselreize, wie hormonelle Faktoren, Stress, Lebensmittel oder Umweltfaktoren ausgelöst werden. Wichtig zur Erkenntnis der Auslösefaktoren ist für den Patienten das Führen eines Kopfschmerztagebuchs. Der häufigste Auslöser einer Migräne ist heutzutage sicherlich der hohe Stress-Level und ein unausgewogener Lebenswandel. Bei Frauen sind hormonelle Schwankungen einer der wichtigsten Auslösefaktoren der Migräne.

Bei der Definition einer chronischen Migräne spricht von mehr als 15 Kopfschmerztagen im Monat und mindestens 8 Migränekopfschmerzen. Eine chronische Migräne kann die Lebensqualität des Patienten stark beeinträchtigen, da sie, neben Übelkeit und Erbrechen, oftmals auch mit Depressionen einher geht und der Patient zudem eine ständige Medikation benötigt. Heilbar ist Migräne nicht, aber man man beugt den Attacken vor und lindert die Schmerzen.

Botulinum Toxin ist ein Medikament, das in der Neurologie zur Entspannung von Muskelspasmen eingesetzt wird. In der ästhetischen Medizin setzt man ebenfalls auf die muskelentspannende Wirkung von Botox®, da hierdurch die Glättung der mimischen Falten, wie z.B. Zornesfalte, erreicht wird. Als interessante Nebenwirkung des Botulinum Toxin hat sich die Besserung des Krankheitsbilds bei chronischer Migräne gezeigt. Umfassende Studien zeigen eine weitreichende Schmerzlinderung besonders in der vorbeugenden Behandlung von chronischer Migräne. Seit 2011 ist Botulinum Toxin ein zugelassenes Medikament für die Behandlung des Spannungskopfschmerzes bei Migräne sowie deren Prophylaxe.

„Wir haben sehr gute Erfahrungen beim Einsatz von Botox® gegen Migräne Kopfschmerz gemacht. Patientinnen und Patienten berichten von erheblich gemilderten Schmerzzuständen sowie einer nachlassenden Häufigkeit der Schmerztage im Monat.“, berichtet Dr. Simone Hellmann. „Ebenso berichten meine Patienten von einer Verbesserung ihrer Lebensqualität durch die Linderung der Migräne“.

Im Vorfeld einer Botox® Behandlung steht eine ausführliche Anamnese des Patienten, um eine genaueste Befunderhebung bzgl. der Intensität der Migräne zu stellen. Es ist besonders wichtig, sich bei einer solchen Behandlung nur in die Hände einer erfahrenen Behandlerin, wie Dr. Hellmann zu begeben.

Mehr Informationen über die Möglichkeiten einer Migräne Behandlung mit Botox® erfahren Sie gerne in einer individuellen Beratung in der H-Praxis in Köln.

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