Was ist Botox | H-Praxis Köln Dr. Simone Hellmann

Was ist Botox

Was ist Botox

1. Februar 2018


Botulinumtoxin ist ein zugelassenes Medikament und besteht aus dem Eiweiß des Bakterium Clostridium Botulinum, dessen Wirkung seit Anfang des Jahrhunderts bekannt ist. Seit mehr als 20 Jahren wird Botox für verschiedene neurologische Erkrankungen eingesetzt (wie z.B. Muskelverkrampfungen), seit den frühen 2000-er Jahren hat es den Weg in die ästhetische Behandlung gefunden. Das Medikament ist sehr gut erforscht und von großer Sicherheit. In geübten Händen bestehen bei der Behandlung nur äußerst geringe Risiken.

Wie wirkt Botox?

Botox stoppt für einen gewissen Zeitraum die Signalübertragung zwischen Nerven und Muskeln. Es wird in die entsprechende Muskelregion gespritzt, wodurch sich die jeweiligen aktiven Gesichtsmuskeln entspannen und somit mimische Falten glätten.

Wie lange hält das Ergebnis einer Botox Behandlung?

Das Ergebnis einer Botoxbehandlung zur Entspannung der Gesichtsfalten hält in der Regel 3 – 5 Monate an. Dies ist individuell unterschiedlich und hängt von der behandelten Stelle ab. Nach weiteren Behandlungen kann sich die Wirkdauer verlängern. Es ist ratsam, regelmäßige Folgetermine wahrzunehmen, bevor die Falten wieder vollständig vorhanden sind.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Das hängt von Ihrem individuellen Schmerzempfinden ab. Die meisten Patienten empfinden die Injektion wie einen Insektenstich. Der Schmerz hält aber nach dem Piekser nicht an.

Muss ich vor der Botoxbehandlung etwas beachten?

Wir empfehlen Ihnen, einige Tage vor der Behandlung kein Aspirin und auch keine anderen entzündungshemmenden Medikamente einzunehmen. Bitte sprechen Sie mit unserer Ärztin, wenn Sie irgendwelche Bedenken haben.

Welche Nebenwirkungen sind zu erwarten und wie lange werden diese andauern?

Nebenwirkungen sind selten, aber wie bei allen Injektionsbehandlungen können auch nach einer Botoxbehandlung Rötungen, Schwellungen oder Blutergüsse auftreten. Vereinzelt wird von vorübergehendem Kopfschmerz berichtet. Die meisten unserer Patienten verspüren jedoch keinerlei Nebenwirkung nach der Behandlung.

Wann ist das Ergebnis der Behandlung sichtbar?

Die vollständige Wirkung von Botox zeigt sich meist innerhalb weniger Tage nach der Behandlung, in manchen Fällen kann der Wirkeintritt bis zu 14 Tagen dauern. Sollten Sie nach 14 Tagen noch keine Wirkung sehen, ist ggfs. eine Nachinjektion erforderlich.

Habe ich nach einer Botox-Behandlung ein starres Gesicht (Frozen-Face)?

Häufig befürchten Patienten, dass ihr Gesicht nach einer Behandlung mit Botox nicht nur glatter, sondern starr und unnatürlich erscheint. Diese Befürchtung ist unbegründet, da durch vorsichtige Dosierung immer nur ein kleiner Teil der Muskulaturvorübergehend entspannt wird. Das Gesicht ist dadurch einfach relaxt und wirkt oft freundlicher. Trotzdem kann man aber zum Beispiel noch erstaunt gucken, nur ohne Falten.

Botox kann noch viel mehr
„Neben der klassischen Therapie gegen Falten, wie z.B. die Behandlung der Zornesfalte, der Stirnfalten, Krähenfüße oder Mundwinkelfalten, setzte ich in meiner H-Praxis vermehrt Botox gegen Migräne und Zähneknirschen ein.“, sagt Dr. Simone Hellmann.

Botox gegen Migräne
Klinische Studien belegen, dass Botox einen positiven Effekt auf die Begleitschmerzen bei Migräne-Attacken hat. Ein Großteil der Patienten berichtet sowohl über eine Verbesserung des Schmerzzustandes als auch ein Abnehmen der Anzahl der monatlichen Migräne-Anfälle. Wenn die Migräne in erster Linie ein starker Spannungskopfschmerz im Stirnbereich ist, so erfolgen die Botox Injektionen im Zornesfalten- und Stirnbereich sowie an den äußeren Schläfen. Bei starken Migräne-Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich kann Botox auch in diese Muskelregion injiziert werden.

Botox bei Bruxismus (Zähneknirschen)
Bei starkem Zähneknirschen oder Pressen und Aufeinanderschlagen der Zähne sollte zunächst ein Zahnarzt einen Befund erheben und dem Patienten eine geeignete Therapie vorschlagen. Unterstützend können Muskel entspannende Injektionen mit Botox hilfreich sein. Beim Bruxismus ist der große Kaumuskel (M. Masseter) meist sehr stark ausgeprägt oftmals sogar so stark, dass er das Gesicht im unteren, hinteren Gesichtsdrittel quadratisch und herb aussehen lässt. „Ich injizierte Botox in verschiedene Punkte des Masseter Muskels, um eine Entspannung in diesem stark beanspruchten Muskel zu erreichen. Dies hat zur Folge, dass das kraftvolle Knirschen und Pressen unterbunden werden kann; gleichzeitig reduziert sich der Muskel auch optisch, so dass der Patient eine optisch weichere Kieferpartie und damit eine leichte Gesichtsverschmälerung erhält. Die Kaufunktion bleibt selbstverständlich vollständig erhalten.

Botox bei Hyperhidrose der Achseln (Übermäßiges Schwitzen)
Das Schwitzen ist eine wichtige Temperatur-Regulation für den Körper, aber übermäßiges Schwitzen kann für die Patienten zu einer echten Plage werden, die sie auch im sozialen Leben einschränken kann. Botox ist in der Lage ein verstärktes Schwitzen der Achseln (Hyperhidrosis Axillaris) über mehrere Monate auf ein Normalmaß zu reduzieren. Hierzu wird das Medikament in die obersten Hautschichten, dort wo sich die Schweißdrüsen befinden, injiziert und hemmt den Neurobotenstoff und Schweißaktivator Acetylcholin. Die Schweißbildung wird reduziert.

Kontaktieren Sie uns gerne für ein individuelles Beratungsgespräch.

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